Nackig im Wuppertal

Nach Ostern stand dann ein Besuch in der alten Heimat an. Dort war es zwar Morgens auch noch frisch, aber im Laufe des Tages kletterten die Temperaturen bis auf 29 Grad Celsius. An einem nicht ganz so warmen Tag sollte mal eine alte Kindheitserinnerung aufgefrischt werden. Eine Wanderung über Müngsten und Münstener Brücke nach Schloss Burg. Sechs Caches lagen am Wegesrand, der letzte war ein Rundgang um Burg an der Wupper, 6 Kilometer lang. Natürlich hieß es hier auch wieder, schaun wir mal, was nackig geht.

Für ein Ballungsgebiet doch erstaunlich viel. Gut, es war ein Werktag, keine Schulferien, aber eben schönes Wetter. Neben kleineren Abschnitten zwischen Müngsten und Burg ging an dem Rundweg erstaunlich viel. Führte dieser zuerst noch am viel begangenen Wupperweg entlang, war es im sogenannten Solinger Stadtwald deutlich einsamer. Da lebte ich 30 Jahre in Wuppertal, besuchte mit den Eltern dutzende Mal Schloss Burg, aber am Löhns-Denkmal war ich zum ersten Mal. Unter dem gestrengen Blick von Herrmann Löhns konnte eine schöne nackige Essens- und Trinkpause eingelegt werden. Es war schon wieder befremdlich, kurz vor Burg wieder Kleidung anlegen zu müssen.

Hinterlasse einen Kommentar